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Über Uns

Über mich

Ich heiße Uyanga Baldorj und bin in der Mongolei geboren und aufgewachsen. Mit 21 Jahren kam ich als Au-pair-Mädchen zum ersten Mal nach Berlin und überhaupt nach Europa. Danach wollte ich die Chance nutzen, hier auch zu studieren.

Als Diplom-Politikwissenschaftlerin habe ich mich während des Studiums fortlaufend mit den gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Entwicklungen in der Mongolei befasst. Eigentlich wollte ich zurückkehren, doch mit meinem Mann und meinen drei Kindern habe ich mittlerweile in Berlin eine zweite Heimat gefunden.

Mein Wunsch ist es dennoch, für die Mongolei etwas zu schaffen, meinen Anteil am Aufbau des Landes zu leisten. So entstand die Idee von Steppenkind. Ziel ist es, eine Brücke zwischen meinen beiden Heimatländern zu bauen und den wirtschaftlichen Austausch zu fördern. Auf der einen Seite möchte ich den mongolischen Herstellern ermöglichen, ihre hochwertigen Produkte nach Europa zu bringen, auf der anderen Seite möchte ich europäische Verbraucher mit einem Sinn für Fairness, Nachhaltigkeit und Qualität für den Reichtum der Mongolei begeistern.

Über Steppenkind

Die Mongolei ist ein großer Hersteller von Wolle, Filz, Fell, Leder, Fleisch, Milch und Milchprodukten. Aufgrund der geringen Einwohnerzahl und der hohen Qualität haben diese Naturprodukte das Potential, sich zu wichtigen Exportgütern zu entwickeln. Allerdings werden noch immer viele Rohprodukte zur Weiterverarbeitung nach China exportiert. Dadurch ist die Wertschöpfung in der Mongolei vergleichsweise gering.

Steppenkind hat es sich zum Ziel gemacht, die Mongolei als Herstellerland zu unterstützen. Wir zahlen den Produzenten die Preise, die sie benennen. Wir kooperieren nur mit solchen Unternehmen, die für Ihre Arbeitnehmer Sozialabgaben zahlen und die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Bevorzugte Partner sind kleinere Produzenten, die das Überleben ihrer Familien sicherstellen.

Unsere Produzenten

Steppenkind Produzentin

Die Kaschmir-Pullover von Steppenkind entstehen in Zusammenarbeit mit Frau Mendbayar Gonchigjav. Frau Mendbayar ist als selbstständige Produzentin die alleinige Ernährerin ihrer vierköpfigen Familie.

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Darkhan Nekhii

Das Unternehmen Darkhan Nekhii hat seinen Sitz in der Stadt Darkhan ca. 200 km nördlich von Ulaanbaatar und wurde bereits 1972 in der sozialistischen Planwirtschaft gegründet.

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Mongol Oims

„Mongol Oims” (mongolische Socken) ist ein kleines Familienunternehmen mit Sitz in Ulaanbaatar. Es wurde im Jahr 2008 gegründet und beschäftigt knapp 30 Mitarbeiter.

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Die unbekannte Seite der Mongolei

Die Mongolei ist berühmt für ihre unberührte Natur und für die traditionelle Nomadenkultur, eng verbunden mit den Härten und Gaben der weiten Steppe. Weniger bekannt dürfte sein, dass in der Mongolei mehr als 60 Millionen Nutztiere leben. Auf jeden der drei Millionen Menschen in der Mongolei kommen demnach 20 Tiere. Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen und Kamele sind nicht nur hochwertige Fleisch- und Milchlieferanten, sondern bieten auch feinste Wolle und warmes Fell. Neben Schaf- und Ziegenwolle (Kaschmir) werden auch Yak- und Kamelwolle zu herrlich warmen, luftig leichten, ausgezeichnet atmungsaktiven und exquisiten Kleidungsstücken verarbeitet. Die bitterkalten mongolischen Wintermonate sind ohne das feine Fell der mongolischen Nutztiere nicht zu überleben. Das harsche Kontinentalklima und die Bodenbeschaffenheit prägen die Reinheit der Wolle sowie auch deren naturnahe Verarbeitung.